Nationalpark Kiskunság vom 25.05. bis 31.05.2026 - Naturtage

6 Tage in der Puszta in Ungarn um besondere Vögel zu Beobachten und zu Fotografieren

6 Tage in der frühsommerllichen heißen Puszta Ungarns um besondere Vögel aus Hides zu Sehen und zu Erleben. Bei Temperaturen zwischen +9°C und +31°C bei überwiegend viel Sonnenschein gab es viel Neues zu sehen, zu erleben und fotografisch festzhalten.  Sehr früh Morgens und am späten Nachmittag wurde zwische 4h bis 5h aus Hides in der Nähe von Tiszaalpar eine Vielzahl von verschiedenen Vögeln erkundet.

Wir waren 8 interssierte Ornithologen aus Deutschland und den Niederlanden. In jeweils max 2 Personen wurde in Hide belegt und so manche gute Aufnahme gemacht. Die Hides waren an Trinsktellen, in der Steppe, im Flußdelta, an Feldrändern, Waldrändern oder auf einen Hochstand.

Die Beobachtung begann meist um 5Uhr morgens und endete abends gegen 19:30 Uhr. Zur Mittagszeit war Pause und das Abendessen gab es 20Uhr in einem gemütlichen Restaurant. Übernachtet wurde in einer kleinen gemütliche Lodge am Rand der Gemeinde. Es war sehr heiß und besonders die Morgen und Abendstunden waren sehr schön und ideal um Fotografieren.

 

Beobachtet und Fotografiert wurden viele Vogelarten :

Pirol, Rotfußfalke, Turmfalke, Dohle, Bienenfresser, Blauracke, Wiedehopf, Steinkauz, Grünspecht, Buntspecht, Nachtigall, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Kernbeißer, Grünfink, Buchfink, Stieglitz,  Mönchsgrasmücke, Turteltaube, Eichelhäher, Türkentaube, Graureiher, Silberreiher, Nachtreiher, Kormoran, Steinschmätzer, Schwarzstorch, Flussseeschwalbe, Weißbartseeschwalbe, Rallenreiher, Zwergdommel, Seidenreiher, Trauerseeschwalbe, Purpurreiher, Löffler, Fasan, Rohrweihe, Weißstorch, Schwanzmeiße, Sperber

Anbieter der Reise - Orniphoto.de mit Brigitte Petras und Karl Schreiber

  • 6 Nächte / 7 Tage zum Fotografieren.  Am Ankunfts-und Abreisetag eine Nachmittags- bzw. Morgensession.
  • Unterbringung mit Vollpension in einer familiengeführten Lodge mitten im Kiskunsag Nationalpark
  • Alle Hides liegen in unmittelbarer Umgebung der Unterkunft, so dass die Fahrzeiten sehr kurz sind
  • Alle Transporte inklusive. Flughafentransfer ab Budapest inklusive. 
  • Fotografiert wird aus festen und mobilen Hides. Auf Wunsch auch Feldfotografie möglich.
  • Immer zwei Sessions täglich - eine ganz früh am Morgen und eine weitere am Nachmittag. Am Ankunftstag eine Nachmittagssession und am Abreisetag reicht es immer noch für eine morgendliche Fotositzung
  • Fachkundige ornithologische Leitung 
  • Möglichkeit der Berücksichtigung individueller Wünsche
  • Guiding Englisch und Deutsch

 

Ungarn gehört zu den Ländern, in denen die Natur noch zum Großteil in Ordnung zu sein scheint. Besonders im Frühjahr und Frühsommer, wenn es überall blüht und die Balzgesänge der Vögel zu hören sind, gilt es die Gelegenheit zu ergreifen und diese wunderbare Natur mit der Kamera einzufangen. 

Die Hides, die wir nutzen, befinden sich alle im geschützten Kiskunsag Nationalpark und sind sind so positioniert, dass Sie beste Licht- und Hintergrundbedingungen haben werden. 

Besonderes Highlight ist ein Turm in einer Baumgruppe, in der zahlreiche Nistkästen angebracht sind. Diese werden bevorzugt von den seltenen Rotfußfalken genutzt. Sie sehen, wie die Brautgesschenke übergeben werden. Sie werden Zeugen des Paarungsaktes und haben die Möglichkeit, die Vögel beim Anflug zu fotografieren. 

Aber auch Turmfalken, Dohlen und Blauracken sind an den komfortablen Behausungen interessiert. 

Um diese Zeit brüten auch die Wiedehopfe bereits, so dass Sie in nächster Nähe zu den Nestern fotografieren können, ohne bemerkt zu werden. Sicher sind die ersten Jungen bereits geschlüpft und Sie können beim Füttern zusehen und fotografieren. 
Auch die Blauracken werden um diese Zeit emsig füttern und fantastische Fotomotive liefern.

Die Bienenfresser werden ab Mitte Mai auch vor Ort sein und schon ihren Nachwuchs füttern, was fantastische Ausnahmemöglichkeiten bietet.

Es gibt einen schwimmenden Hide in etwas tieferem Wasser, der hervorragend geeignet ist, eine Vielzahl von Wasservögeln aus perfekten Perspektiven zu fotografieren. Darunter Zwergsscharbe, Silberreiher, Rohrweihen, Nachtreiher und verschiedene Entenarten. Der Bootshide ist nach allen vier Seiten offen, so dass rundum fotografiert werden kann. Auch Seeschwalben lassen sich von dort aus wunderbar fotografieren.
Um einen Salzsee herum gibt es diverse Liegehides, von wo aus Limokolen, Seeschwalben, verschiedene Reiherarten, Löffler und vieles mehr fotografiert werden können. Um diese Jahreszeit bietet der See durch die blühenden gelben Teichrosen einen fantastischen Hintergrund.

Zudem gibt es mehrere Tränken für Kleinvögel und Spechte. Auch der Sperber kommt bei seiner Jagd immer wieder einmal vorbei. 

Die Trinkstellen sind so gebaut, dass es wunderschöne Spiegelungen im Wasser gibt. 
Auch Wunsch ist auch "Pirschfotografie" möglich. Also zu Fuß die Gegend mit der Kamera erkunden, um alle möglichen Arten der Gegend zu erwischen.
Im Garten der Lodge brütet seit einigen Jahren der Pirol, so dass man in der Mittagspause auch danach Ausschau halten kann.
Der Ort liegt an einem Seitenarm der Theiß und auch am Fluß ist einiges zu entdecken. Um diese Zeit findet auch das Spektakel der sog. "Theißblüte", das Ausschwärmen der Eintagsfliegen statt. Sollte es in den Zeitraum fallen ( für Naturspektakel gibt es keine fixen Termine), besteht die Möglichkeit, es sich anzusehen und auch zu fotografieren.

Erwartete Arten: 

Rotfußfalke, Turmfalke, Dohle, Bienenfresser, Blauracke, Wiedehopf, Steinkauz, Grünspecht, Buntspecht, Mittelspecht, Neuntöter, Schwarzstirnwürger, Nachtigall, Rotkehlchen, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Kernbeißer, Grünfink, Buchfink, Stieglitz, Blaumeise, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Gartengrasmücke, Dorngrasmücke, Klappergrasmücke, Hausrotschwanz, Turteltaube, Eichelhäher, Türkentaube, Kuhreiher, Graureiher, Silberreiher, Nachtreiher, Kormoran, Zwergscharbe, Pirol, Flussseeschwalbe, Weißbartseeschwalbe, Rallenreiher, Zwergdommel, Seidenreiher, Trauerseeschwalbe, Purpurreiher, Löffler, Haubentaucher, ... und sicher noch der eine oder andere Zufallsfund.